Aktuelles

Staat und WHO informieren falsch

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­Jörn Gutbier über Mobilfunktechnik und deren Gefahren. Im Interview stellte er sich den Fragen der Kreiszeitung Böblingen.

Weil im Schönbuch

Halle voll besetzt

07.02.2010 - Der Vortragsabend zum Thema Neubau einer O² Sendeanlage auf einem Gebäude der Telekom war ein voller Erfolg. Ca. 150 Besucher folgten der Einladung der örtlichen Interessengemeinschaft. IG-Mobilfunk referierte.

Gärtringen

Landratsamt genehmigt

18.08.2010 Herr Eisenmann als erster Landesbeamter des Landratsamt Böblingen, hat das zweimal verweigerte Einvernehmen der Gemeinde Weil im Schönbuch ersetzt und die Mobilfunksendeanlage von O² an dem geplanten "Katastrophenstandort" als zulässig erklärt.

Grundlagen

  • Diagnose-Funk

    Die EMF-Verbraucherschutzorganisation. Umfangreiche, tagesaktuelle Informationen, Ratgeber, Studienliste, technische Details­­, Fallberichte etc.

    Kompetenzinitiative

    Die Wissenschaftsseite zum Thema und ­META-Ebene der Auseinandersetzung­­.
  • Kinder und Mobilfunk

    Medizinische, biologische und pädagogische Fakten zum Thema. Information - Ratschläge - Schutz. Für Eltern, Jugend und Kinder.
  • Der Mast muss weg!

    Die Seite der politisch stärksten BI im Land. Klare Worte für ein klares Problem! 
  • Informationsportal Brummen

    Von der Münchener Initiative „Brummfreies Europa/ Hum in Europe". Sehr gute Seite.
  • PulsSchlag

    "Baumschäden durch Hochfrequenzbelastung" - ­die Seite zum Thema.

Überall das Gleiche

Andere Länder - andere Sprachen - gleiches Problem:

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Strahlenbelastung

Strahlenkarte der IG Mobilfunk

Aus der Strahlen­ka­rte mit Einzelmesspunkten im Kernstadtgebiet wird ersichtlich, wie hoch die Belastung in Herrenberg bereits ist. Die angegebenen Werte zeigen die Summe für GSM900, GSM1800 und UMTS-Strahlung als Spitzenwert in Mikrowatt pro Quadratmeter wie sie zum Zeitpunkt der Messung vorlagen.

Die Legende stellt die gemessenen Werte in Beziehung zu nationalen und internationalen Grenz- und Vorsorgewerten und zeigt auf, dass die zwangsweise Dauerbestrahlung fast überall Millionfach über de­n Werten liegt die für das mobile Telefonieren nötig sind.

Der BUND fordert die Einführung eines auch technisch umsetzbaren Grenzwerts von 100 μWatt/m² und einen Vorsorgestandard von 1 μWatt/m². Bei darüber liegenden Werten sind bereits vielfältige negative Effekte auf biologische Systeme und die Gesundheit des Menschen nachgewiesen.

In Studienergebnissen (Salford et al. Universität Lund, Schweden) wird erneut bestätigt, dass die Hochfrequenz-Bestrahlung bei Versuchstieren zu einer erhöhten Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke (BHS) führt. Die Durchlässigkeit ist am deutlichsten ausgeprägt bei Leistungsflussdichten die einem SAR-Wert von kleiner 0,001 W/kg entsprechen (Ganzkörper SAR-Richtwert < 0,04 W/kg).

Er schreibt dazu:

“DerSAR-Wert von 0,001 W/kg tritt bei einer Mobiltelefonantenne im Abstand von über einem Meter auf und bei einer Mobilfunkanlage in einer Entfernung von rund 150–200 Metern.” Das ist auch als ´passives Mobiltelefonieren` der Umstehenden bezeichnet worden.”

Bei einer erhöhten Durchlässigkeit BHS können Fremd und Giftstoffe aus dem Blutkreislauf leichter ins Gehirn eindringen. Die absehbaren Auswirkungen sind fatal.

Link zu BSH-Studien

Georeferenzierte Messwerte

Diese Art der Messwerterhebung erfolgte mittels sogenannter Dosimeter. Das verwendete Gerät ESM 140 von der Firma Maschek zeichnet kontinuierlich die Messwerte für alle relevanten Mobilfunkdienste auf (GSM900, GSM1800 und UMTS unterschieden nach Antennen- und Handystrahlung und zusätzlich die Belastung durch DECT-Telefone und WLAN-Anwendungen). Bei zeitgleicher Verwendung eines GPS-Datenloggers (Global-Positioning System) können die Messwerte dann über das Programm Google-Earth mit Ortsbezug dargestellt und abgerufen werden.

Die Messwerte beziehen sich auf +1,8 m über Straßenniveau. Die Strahlenbelastung in den Obergeschossen umliegender Häuser ist üblicher Weise sehr viel höher als auf Straßenniveau. Vgl. hierzu die ´Strahlenkarte´ mit Einzelmesspunkten

Die Roten Kringel auf der Karte zeigen die Senderstandort - umso größer die Kringel umd so mehr Antennen.

Der beispielhaft aufgeklappte Messwert auf der Karte links ist deshalb so hoch, weil hier außerhalb des Kartenausschnitts eine Sendeanlage in ca. 550 m Entfernung steht und hier die Strahlung des Hauptstrahls über eine Lücke in einem großen Erdwall eintrifft, der die sonstige Straße nordwärts schützt.

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